Gastbeitrag: Christian - Meeting Sandy

17:31 photokraphy 0 Comments


Nachdem wir beim letzten USA Urlaub nur ganz knapp den Bären entkommen sind (siehe Golden), trafen wir in diesem Urlaub eine junge „Dame“ namens Sandy, die gerade die Ostküste der USA besuchte. Dies wäre alles kein größeres Problem wenn Sandy nicht ein Hurrikan und wären wir nicht an der besagten Ostküste der USA...

Nun ja, zuerst wussten wir nichts über Sandy und wunderten uns wieso wir auf den Autobahnen ständig auf Schilder trafen, die schlechtes Wetter ankündigten und die meinten man solle gut im Voraus planen. Da lediglich Regen angekündigt war kam uns das doch etwas übertrieben vor. Beim einkaufen fiel dann leicht auf, dass die kompletten Wasservorräte aufgekauft waren. Da kam es uns dann doch leicht verdächtig vor.

Am Abend trafen wir uns dann mit Arbeitskollegen die von einem Hurrikan erzählten der auf Massaschuses zu steuerte. Dieser Hurrikan, Sandy genannt, sollte das Potenzial haben der Hurrikan des Jahrhunderts zu werden und sollte die Ostküste an dem Tag erwischen an dem wir von Boston nach Maine fliegen wollten. Weiterhin wurde in Northampton erwartet das es zumindest zu Stromausfällen kommen würde.

Also passten wir unsere Reisepläne an und fuhren einen Tag früher nach Boston in der Hoffnung, dass unser Flieger noch vor Sandy abhebt. Das ermöglichte uns auch einen weiteren Ausflug in das schon leicht windige und recht verlassene Boston (zum Glück hat ein echtes Hard Rock Cafe nicht wegen ein bisschen Wind geschlossen). Am nächsten Tag wurde leider unser Flug dann doch gestrichen und wir blieben dann stattdessen zwei weitere Tage in dem Hotel (zur Hurrikan Rate die wirklich umwerfend war). Da der Hurrikan erst am nächsten Abend eintreffen sollte nutzten wir den Vormittag um etwas Verpflegung zu kaufen und uns die Vorboten des Sturmes anzuschauen. Es war zwar arg windig, aber letztendlich war es nicht viel schlimmer als an einem durchschnittlichen Tag an der Nordsee nur das alle Geschäfte (wirklich ALLE) ab spätestens 14 Uhr zu hatten. Abends wurde es dann zwar noch etwas windiger in Boston, aber wirklich nach einem Hurrikan fühlte es sich zum Glück in Boston nicht an. Leider hatte das Gebiet um New York kein Glück wie im Fernsehen zu sehen war. Am folgenden Tag war dafür in Boston wieder Buisness as usual. Alles lief wieder seinen gewohnten Lauf und das Wetter war sogar recht angenehm und wir konnten am Tag danach sogar nach Maine fliegen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir in Boston Glück hatten Sandy nicht so genau kennen zu lernen. Trotzdem war es doch sehr seltsam wenn man bedenkt, dass für einen Tag das ganze Leben in einer Großstadt aussetzte und das genauso schnell alles wieder aufs neue startete.

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